Seltener Buffettschrank Jugendstil (1898-1910 ) avantg. Note
3.900 €
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Buffettschrank mit Schnitzarbeiten im Xylektypom-Verfahren von der Möbelfabrik Georg Schöttle,Stuttgart zwischen 1898 und 1910 (wahrscheinlich 1902 Einzelstück) Er benutzte das Xylektypomverfahren ( Maserrelief) weiche Holzteile wurden abgetragen,sodass die natürliche Maserung des Holzes als Relief übrig blieb. Der Künstler Hans Eduard von Berlepsch-Valendas schuf Xylektypomverzierungen für die erste "Weltausstellung für angwandte Kunst in Turin 1902".Ähnliches Motiv ( Wels ) war auf einem Ausstellungsstück. Er setzte dieses Verfahren für Schnitzarbeiten ein, bei denen die Maserung des Holzes vom Untergrund in die erhabenen geschnitzten Teile übergeht. So die Schnitzereien in den Schiebetüren im Aufsatzschrank(Baummotive und Bootsmotiv) und die Flügeltüren im Unterschrank ( Welsmotiv). Dieses Verfahren blieb nur ca 10 Jahre in Mode.
Sehr schöne Messingbeschläge.in der oberen Schublade sind später Einteilungen für Messer, Gabeln etc aus grünem Stoff eingebaut worden mit Silberbeschlägen z.B. "Tafelmesser" oder Dessertgabeln. Sehr aufwändig verarbeitet.
Im Unterschrank sind unterhalb der Abdeckplatte über den Türen rechts und links je ein ausziehbares Tablett eingebaut.
Abmessungen L= 2,00 , H = 1,80 m, Tiefe = 65 cm (Oberschrank ) Tiefe = 75 cm (Unterschrank)
Eiche Massivholz
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