Salbei, Wiesensalbei, Heilkraut, Naturschutz, Wildblumen, 2 Stk.
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Salvia pratensis, Töpfchen 2,50
Gegenwärtig sind wieder Töpfchen mit Jungpflanzen vorhanden (29.6.25). Kleine werden ggf. auch billiger abgegeben.
Wiesensalbei ist eine mehrjährige Staude, d.h., er grünt jedes Frühjahr neu aus der Erde. Die oberirdischen Pflanzenteile sterben ab. Man sollte sie dranlassen, da Nützlinge in ihnen überwintern und die Reste im neuen Jahr zu Kompost zerfallen.
Er blüht je nach Witterung zwischen Mai und August in langen Blütenrispen, die stets von nektarsammelnden Insekten, auch Schmetterlingen, umschwirrt sind.
Es heißt, man könne die verblühten Rispen abschneiden, um eine Nachblüte zu erzeugen. Ich hatte damit wenig Erfolg und lasse sie lieber zwecks Selbstaussaat stehen. Zur Selbstaussaat neigt er übrigens, sodass er sich bei Ihnen gut vermehren könnte. Er ist durchsetzungsfähig, aber nicht verdrängend. Vermehrung durch Teilung ist nicht möglich; er ist Pfahlwurzler.
Verfügt er über ausreichenden Platz, z. B. in meiner alten, verzinkten Wäschewanne, entwickelt er günstigenfalls buschartige, bis gut 1 Meter hohe Bestände.
Beim wilden Wiesensalbei handelt es sich nicht um den etwas graublättrigen Arzneisalbei, der mediterraner Herkunft ist, sondern um eine einheimische Wildart, keine Sorte, und somit um eine von sicherem Wert fürs hiesige ökologische Gefüge.
Der Literatur nach können alle Salbeiarten gleichsam als Heilpflanze für die bekannten Anwendungen genutzt werden. Nach meiner Erfahrung wirkt Salbeitee schon erfreulich schleimhautabschwellend und reizlindernd, ja geradezu befreiend, wenn man bei Schnupfen seinen Dampf durch die Nase einatmet.
Aber ich liebe ihn eigentlich der prachtvollen und duftenden Blütenstände wegen, die so vielen fliegenden kleinen Freundinnen Lebensgrundlagen bieten.
In Berlin sieht man Wilden Salbei manchmal auf Mittelstreifen oder Gehwegunterstreifen - bis er weggepflegt wird. Vielleicht ist die mehrfache Mäherei der Klimaschutz, von dem alle reden, und gewiss schont er die knappen Bezirkskassen. Im Vorgarten sehen Sie i.d.R. keinen, da Ihr Hauswart glaubt, Sie fänden nackte Erde schöner.
Die Pflanze ist sehr trockenfest und daher gut für Kübel auf Balkon oder Terrasse geeignet. Sie liebt kalkhaltigen, durchlässigen Boden. Auf dem in Berlin üblichen Trümmergrund ist das kein Problem, woanders empfehle ich, einfach Eierschalen beizumischen.
Sagen Sie mir bitte, wann Sie abholen kommen möchten!
Ich bin höchstens einmal täglich im Netz, meine Antwort ist also nicht sofort zu erwarten. Noch sind Telekommunikationsmittel nicht implantiert.
Standort ist in Berlin-Neukölln, ca. 300 m südl. des S-Bhfs. Sonnenalle, und ich bin meistens da.
Falls sie gar nicht zurechtkommen, kann ich nach dem Verkehschaos gegen dünnen Kaffee und Trinkgeld auch vorbeikommen und Ihnen beim Einpflanzen helfen.
Versand ist möglich, wegen Aufwands und Portos aber teuer.
Bescheiden erlaube ich mir, meine weiteren Wildpflanzenangebote zu empfehlen, darunter Arten, für die ich (noch) keine Anzeigen aufgegeben habe, Rainfarn z. B.