Moderne Kunst von Edgar Hofschen (1941-2016)
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Moderne Kunst
Bild von Edgar Hofschen
Material: Öl/Segeltuch
Top Zustand!
Maße: Breite: 105,5 cm / Höhe: 75 cm
Dieses moderne Kunstwerk Edgar Hofschen zeigt geometrische Modifikationen.
Das Zusammenspiel und die Harmonie zwischen Farben und Formen zeichnen dieses Kunstwerk aus
Schöne Übergänge des Farbtons Braun, abgegrenzt durch eine weiße Linienführung, die markant die geometrischen Formen, wie Dreieck und Halbkreis in Szene setzt. Es entstehen dadurch abstrakte Formen, die den Betrachter viel Interpretationsspielraum geben.
Dem Künstler ist es sehr schön gelungen durch sein modernes und abstraktes Kunstwerk den Betrachter zum nachdenken und in sich gehen zu bewegen.
Biografie
Geboren 1941 in Tapiau/Russland
1965-71 Studium der Kunstgeschichte und Philosophie in Köln
1972-75 Studium der Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf
1975 Erste Einzelausstellung in der Galerie Georg Nothelfer
1977 Teilnahme an der documenta, Kassel
Gestorben 2016 in Hückeswagen
"Farbe", "Raum", "Struktur", "Material", sind die Begriffe, um die sich die Malerei Edgar Hofschens bewegt. Farbe – Hofschen bevorzugt differenzierte Grau-Grün- und Brauntöne - wirkt gespannt in der Fläche zwischen begrenzenden Linien und breiten Rändern. Sie findet die Möglichkeit, ihr Eigenleben in dieser Zone mit all ihrer Intensität zu entfalten, und zwar nicht nur auf, sondern in Zusammenspiel mit den ihr unterliegenden Bildträgern, also Papier unterschiedlicher Qualität und Zeltleinwand. Diesen Materialien kommt entscheidende Bedeutung beim Endresultat zu. Immer sprechen die Bilder von Ausgewogenheit und Ruhe, sie lasten in sich; zugleich gelingt es Hofschen, der Materie den ihr eigenen Ausdruck zu belassen. Obwohl er sie wohlüberlegt zusammenfügt und trennt, erscheint keine seiner Gesten nur planvoll, durchdacht. Stets findet sein Gefühl für die Dinghaftigkeit des Ausgangsmaterials, seine spezifischen Eigenschaften, Ausdruck. Die Stoffe bestimmen das Bildgeschehen, es ist, als ob Hofschen sie lediglich durch Arrangement und partiellen Eingriff in ihrer Aussagekraft stärkte. Die benutzten olivgrünen Zeltplanen sind zerschlissen, geflickt, verwaschen, zerknittert, rau, spröde und abweisend. Sie sind miteinander vernäht, collagiert, verklebt, wobei auch der weiße Holzleim als Farbe hinzutritt. In den unregelmäßigen Bildraum seiner frühen Bilder setzte Hofschen sparsame Zeichen, die sich strahlendweiß vom groben Untergrund abheben. Dann zwischen 1973 und 1976 schichtete er Farben übereinander, so dass die bemalten Felder zu vibrieren scheinen.