Eisenbahn H0 Brawa 0652 Dampflokomotive S 2/6 Neu
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Neue, unbespielte Dampflokomotive der ersten Generation aller
Schnellzüge. Im Juli 1907 wurde eine Rekordgeschwindigkeit erreicht
und somit war sie die schnellste Lok auf dem europäischen Festland.
Die Dampflokomotive S 2/6 der Königlich Bayerischen Staats-Eisenbahnen wurde 1906 als Einzelstück speziell für Schnellfahrversuche konstruiert und wurde Mai 1906 in Dienst gestellt. Die Bayerischen Eisenbahnen bestellten die Lok bei der Lokomotiven- und Maschinenfabrik J.A. Maffei Die S 2/6 gilt unter Eisenbahnfreunden als eine der schönsten Lokomotiven überhaupt. Gründe für diese Einschätzung sind unter anderem die ausgewogenen Proportionen und das aufgrund des Barrenrahmens durchsichtig wirkende Laufwerk. Diese Rahmenbauart stammte aus den USA, sie wurde in Deutschland erstmals 1903 in Bayern angewandt.
Trotz der fehlenden Stromlinienverkleidung der Lok gibt es Bauteile, von welchen man sich eine Reduzierung des Luftwiderstands erhoffte. Vor den Zylindern befindet sich eine gewölbte Verkleidung, die Rauchkammertür ist kegelförmig ausgebildet. Schornstein und Dampfdom sind mit Windschneiden versehen. Das Führerhaus ist ebenfalls strömungsgünstig geformt und geht stufenlos in die Verkleidung des Kessels über. Die Formgebung des Führerhauses der S 2/6 unterscheidet sich von den im Anfang des 20. Jahrhunderts modernen keilförmigen „Windschneidenführerhäusern“; sie wurde in Deutschland nur noch ein zweites Mal angewandt, nämlich bei der Württembergischen C.
Die Versuchsfahrten fanden teilweise zwischen München und Nürnberg, teilweise zwischen München und Augsburg statt. Am 2. Juli 1907 erreichte die S 2/6 auf letzterer Strecke mit einem Zug aus vier Schnellzugwagen (150 t) eine Geschwindigkeit von 154,5 km/h, was nicht nur den deutschen Rekord für Dampflokomotiven bedeutete, sondern in der Fachwelt weltweit für Aufsehen sorgte. Erst 29 Jahre später, im Jahr 1936, wurde dieser Rekord in Deutschland von der 05 002 überboten.
Aus den Umständen der Rekordfahrt schließt man auf eine indizierte Leistung von circa 2.200 PSi.
Die Lokomotive konnte einen Zug von 360 t Anhängemasse in der Ebene mit 120 km/h und auf einer Steigung von fünf Prozent noch mit 85 km/h befördern
Die Deutsche Reichsbahn hatte die S 2/6 im endgültigen Umzeichnungsplan von 1925 in die Baureihe 15 (vorgesehen war 15 001 eingeordnet. Zu einem Austausch der Nummernschilder ist es jedoch nicht mehr gekommen; die Lokomotive wurde noch im gleichen Jahr bei Maffei aufgearbeitet. Anschließend überführte man sie an ihren heutigen Standort, das Verkehrsmuseum Nürnberg.
Nagelneue, unbespielte Lokomotive der Epoche 2.
Speichenräder auf amerikanischen Barrenrahmen.
Vorbereitet für Loksound und Rauchgenerator.
Zubehör im Originalkit.
Betriebsanleitung mit vielen Informationen und
Explosionszeichnungen.
Original verpackt .
Mit kleinen Lagerschäden an der Außenverpackung.
Aus meiner Sammlungsauflösung