Armut, Not und gute Werke - Dokumentation Stadtarchiv Münster Rar
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In Münster leben Arme und Reiche. So ist es heute, und so war es früher. Arm sein heißt, wenig zu besitzen. Alltägliche Wirklichkeit für die Mehrheit der Menschen in der Welt. Warum waren Menschen in Münster arm? Warum wurden sie arm, warum blieben sie arm?
Es gab immer besondere Lebensumstände, die die Armut einzelner verursachten. Sie werden hier als "Ursachen der Armut einzelner" vorgestellt. Aber es gab auch gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Bedingungen, durch die viele arm gemacht oder arm gehalten wurden. Sie sind hier als "Ursachen der Armut vieler" bezeichnet.
Armut, Not und gute Werke. Eine Dokumentation des Stadtarchivs Münster. Broschierte Fassung mit zahlreichen Abbildungen auf 150 Seiten und acht Karten im Anhang. Erschienen in kleiner Auflage in der Reihe "Das Stadtarchiv erinnert", hergestellt von Ortmeier Druck, Saerbeck 2001.
Die meisten Armen konnten sich durch ihre Arbeitskraft selbst ernähren: Die Mägde und Knechte, die Tagelöhner, kleine Handwerker. Aber nicht wenige brauchten Unterstützung. Die Wohlhabenden halfen seit jeher durch Almosen, die sie den zahlreichen Bettlerinnen und Bettlern in die Hand gaben. Und sie halfen durch soziale Stiftungen. Erst allmählich im Verlauf der Jahrhunderte wurden in Münster politische Maßnahmen zur Linderung und Behebung der Armut ergriffen. Heute leben die Armen auch in Münster von staatlich garantierter Unterstützung, vor allem in Form der 1960 eingeführten Sozialhilfe.
Der Band befindet sich in gutem Zustand. Der Einband hat leichte Gebrauchsspuren, innen sehr guter Zustand. Versand ist möglich.