Suche Rettungstücher / EKGs / Sauerstoffgeräte UKR-Hilfe - RTW -
Beschreibung
Für mein nächstes Hilfsprojekt in der Ukraine suche ich weiterhin medizinisches Material, das bei euch vielleicht längst ausgemustert wurde oder einfach nicht mehr benötigt wird, an anderer Stelle aber noch einen großen Unterschied machen kann.
Gesucht werden unter anderem Vakuummatratzen, EKG Geräte, IFaks, Tragen, Schaufeltragen, Spineboards und weiteres Material aus Rettungsdienst, Notfallmedizin und Katastrophenschutz.
Dabei muss es ausdrücklich nichts Neues sein. Gerade ausgemustertes Material ist für mich interessant. Dinge, die aufgrund neuer Beschaffungen, interner Vorgaben oder aus anderen Gründen nicht mehr eingesetzt werden, können trotzdem noch vollkommen funktionstüchtig sein und vor Ort einen enormen Wert haben.
Eigentlich wollte ich bereits im August wieder los. Dann wurde daraus September und mittlerweile plane ich mit Oktober. Nicht, weil mir die Zeit oder die Motivation fehlt, sondern weil es dieses Mal überraschend schwierig ist, überhaupt Material zusammenzubekommen.
Meine Aufrufe wurden mittlerweile von vielen Menschen gesehen und geteilt. Bis heute hat sich allerdings tatsächlich nur eine einzige Person gemeldet, die etwas abzugeben hatte.
Deshalb verschiebe ich lieber noch einmal und hoffe, im Oktober nicht mit fast leeren Händen loszufahren. Denn nur um sagen zu können, dass ich wieder in der Ukraine war, muss ich diese Reise nicht machen. Wenn ich fahre, möchte ich auch etwas Sinnvolles mitbringen können.
Meine Hilfsprojekte organisiere ich privat und finanziere sie zum allergrößten Teil selbst. Deshalb freue ich mich über Sachspenden genauso wie über die Möglichkeit, Material zu einem fairen Preis zu übernehmen.
Ich bringe die Hilfsmittel persönlich in die Ukraine und versuche, sie dort direkt an die Menschen und Einrichtungen zu übergeben, die sie benötigen. Wenn die Sicherheitslage eine persönliche Übergabe einmal nicht zulässt, arbeite ich ausschließlich mit langjährigen und vertrauenswürdigen Kontakten vor Ort zusammen.
Das mache ich mittlerweile nicht zum ersten Mal. In den vergangenen Jahren habe ich auf meinen Hilfsreisen bereits mehrere hundert Kilogramm medizinisches Material in die Ukraine gebracht und persönlich weitergegeben.
Transparenz gehört für mich dabei einfach dazu. Wer etwas abgeben möchte und vorher wissen will, wer ich überhaupt bin und was mit dem Material passiert, kann mich gerne anschreiben. Bei einem persönlichen Gespräch oder Treffen zeige ich gerne Belege und Bilder meiner bisherigen Hilfsaktionen.
Vielleicht arbeitet jemand von euch bei einem Rettungsdienst, einer Feuerwehr, einem Krankenhaus, einer Hilfsorganisation, einem Sanitätshaus oder einem Hersteller. Vielleicht kennt ihr aber auch einfach jemanden, der jemanden kennt.
Es muss keine riesige Spende sein. Manchmal sind es ein paar ausgemusterte Gegenstände oder ein einziger Kontakt, aus dem am Ende viel mehr entsteht.
Ich freue mich über jede Nachricht und auch über jedes Teilen dieses Aufrufs.
Denn Material, das hier nicht mehr gebraucht wird, muss noch lange nicht wertlos sein.