Antike Skulptur des Pan, Speckstein, restauriert
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Skulptur des Satyr Pan, der nach der bekanntesten Sage Sohn des Hermes und einer Tochter des Dryop war und als Gott der Hügel und Wälder gilt. Auch als Beschützer der Herden und Hirten bekannt. Diese Statue zeigt ihn in der klassischen Darstellung mit Ziegenbart und Hörnern, in das Flötenspiel vertieft.
Diese Speckstein-Skulptur ist bis in das kleinste Detail aufwendig gestaltet. Die beeindruckende Muskulatur des Hirtengottes, die feingliedrige Panflöte und das von Falten durchfurchte Gesicht. des Gottes der Hirten der mit dem Spiel seiner Flöte die Zuhörer verzaubert.
Maße
Höhe: 21,5 cm / Fuß: 7 cm x 9 cm
Signiert, unbekannter Künstler. Ende 19. - Anfang 20. Jahrhundert.
Die Skulptur wurde zwischen Kopf und Körper restauriert, Altersbedingte Gebrauchsspuren. Bitte Fotos beachten.
Der Pan
Pan (altgriechisch Πάν, arkadisch Πάων Paōn, „Hirte“) nach griechischer Mythologie Hirten- und Waldgott. Seiner Gestalt nach ein Mischwesen aus Mensch und Tier; saunen- und satyrähnlich, mit krummen Hörnern und Nase, spitze Ohren, Bockfüßen und Schweif. In den Händen trägt er einen gekrümmten Hirtenstab oder eine siebenröhrige Flöte, die Panflöte. Der gekrümmte Hirtenstab symbolisiert die Natur der Dinge an sich und ihren Kreislauf (z. B. die Wiederkehr der Jahreszeiten).
Seiner Herkunft werden mehrere Elternpaare zugeschrieben, unter denen Zeus und Oeneis, und Hermes und Dryopis die vorzüglichsten sind. Sein bevorzugter Aufenthaltsort ist der Berg Lykaion in Arkadien, wo er ein Heiligtum hatte.
Gesang und Musik erfreuten ihn, er verlieh durch sie den Herden Gedeihen. Im Heereszuge des Dionysos war auch Pan mit seinem Gefolge, und rettete mit diesem durch Geschrei und mächtiges Getön den Bacchus, so daß die Feinde entsetzt davon flohen.
Die Fichte und die Steineiche waren ihm geweiht. Pan ist eigentlich eine Naturgottheit, Wald und Weide, Jägerei, Fischerei, Heerdenhut und andere ländliche Beschäftigungen gehörten in den Bereich seiner Macht und Aufsicht. Die Geheimnisse der Natur lagen ihm offen dar, geisterhafte Offenbarungen einer übermenschlichen Macht, so war er auch ein weissagender, prophetischer Gott, der dem Apollon die Kunst der Weissagung lehrte. Die Nymphe Echo war seine Gemahlin; außerdem hatte er noch eine Menge Liebeshändel mit andern Nymphen.
Seiner Liebe zu der Nymphe Syrinx ist die Panflöte zu verdanken. Pan verfolgte liebestrunken die Nymphe Syrinx, welche aber vor ihm floh. Zu sehr verstörte sie Pans Anblick und fürchtete sich vor ihm. Doch das lies Pan nur noch mehr nach ihr schwärmen.
Als Syrinx davon lief, folgte er ihr. Syrinx lief und lief, bis sie zu einen Fluss stieß. Da sie nicht schwimmen konnte, musste sie hier Halt machen. Sie spürte das Pan schon nah war, also flehte sie die Göttin Artemis an. Sie bat sie darum, sie in ein Schilfrohr zu verwandeln und Artemis kam ihrem Wunsch nach. Als nun der Wind in das Rohr blies, kamen klagende Töne hervor. Pan wollte die Klänge nicht verlieren, also brach er aus dem Schilfrohr sieben Teile, eines immer etwas kürzer als das vorherige, und band sie zusammen. So erfand er die Hirtenflöte, die er nach der Nymphe Syrinx benannte.
Heutigen ist der eigenwillige Gott Pan vor allem durch die Panflöte und das Wörtchen „Panik“ oder „panische Angst“ bekannt. Manch einem mag der Gott „Pan“ noch in einem anderen Zusammenhang vertraut in den Ohren klingen: Pantheismus, Paneuropa. So verwendet bedeutet „Pan“ „alles“ oder auch „allüberall“.
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